Sexualtherapie

Bei sexuellen Problemen, Ängsten und Zwängen


Nichts geht mehr?

Schmerzen beim Sex?

Wieder zu früh?

Bin ich sexsüchtig?


Wo bleibt der Orgasmus?

Keine Lust?

Kann ich überhaupt treu sein?



Sexualität ist nur ein Aspekt des freudvollen, sinnlichen und kreativen Ausdrucks unserer Lebensenergie und unseres Bedürfnisses, die Welt zu erfahren und zu berühren.


Potenzstörung, Lustlosigkeit und Ogasmusprobleme

ALS SPIEGEL INNERER KONFLIKTE UND ÄNGSTE


Eine sexuelle Störung ist kein Versagen!

Sexuelle Funktionsstörungen und Probleme belasten oft tief und wirken in hohem Maße auf das Selbstwertgefühl ein, sowie auf die Identität als Frau bzw. Mann.

 

Was vielen nicht bewusst ist: In der gelebten Sexualität spiegeln sich tief liegende und unbewusste Motive, Vorstellungen und Konflikte wieder, d.h: Das sexuelle Verhalten ist Ausdruck der Gesamtpersönlichkeit des Menschen.  

 

Anders herum betrachtet bedeutet dies: Eine sexuelle Störung ist kein Versagen, sondern Ausdruck einer vielschichtigen Dynamik. Ist man bereit diese anzuschauen, so können die daraus resultierenden Verhaltensmuster aufgelöst werden.

 

Genau darum geht es in der hier vorgestellten Sexualtherapie. 

Ziel ist, der Dynamik auf den Grund zu gehen, die den freien Libido-Fluss behindern.


Dazu werden vier Ebenen betrachtet, die das sexuelle Erleben und Verhalten beeinflussen:

Die vier Ursachen-Ebenen sexueller Störungen


Kognitive Prägungen

Bewusstwerdung der Glaubenssätze und inneren Einstellungen, die den freien Fluss der Sexualität stören oder behindern. Dazu gehören Verbote, Gebote, Ideologien und Überzeugungen, welche die Bewertung des sexuellen Erlebens und Handelns prägen.

Psychosexuelle Entwicklung

Erkennen früher Erfahrungen und Einflüsse, welche das Erleben von Sexualität maßgeblich beeinflusst haben. Ziel ist, dysfunktionale Verhaltensmuster wie sexuelle Zwänge, Ängste und Abhängigkeiten zu überwinden, um neue Verhaltensformen zu entwickeln.

Sexuelle Identität und Zugehörigkeit

Vertiefung der sexuellen Identität als Mann/als Frau. Die Verankerung im eigenen Geschlecht ist die wesentliche Basis für sexuelle Selbstsicherheit. Auch die Fähigkeit, Lust in hoher Intensität zu genießen, ist auf dieser Basis gegründet.


Als Spiegel von Beziehungskonflikten

Als vierte mögliche Ebene wären (unbewusste) Spannungen und Schwierigkeiten in der Paarbeziehung zu nennen. Siehe hierzu »Paarbezogene Sexualtherapie«. Hierbei wird untersucht, ob die Ursache sexueller Störungen Beziehungsprobleme sein könnten. Das sexuelle »Versagen« wäre demzufolge nach ein Symptom nicht gesehener oder nicht anerkannter innerer Wahrheiten. Es dient als Botschaft und Aufruf hinzuschauen. . 



Befreiung von sexuellen Blockaden

Erweiterung des sinnlich-sexuellen Erlebens

In einem achtsamen Prozess begleite ich Sie durch die Geschichte Ihrer psychosexuellen Entwicklung hindurch zu neuen sinnlichen Erlebnismöglichkeiten. Die Intensivierung des Körperbewusstseins spielt dabei eine zentrale Rolle.

Frei gelebte Sexualität ist das Ergebnis eines guten Körperbewusstseins. Ist ein Mensch fest in seinem Körper-Selbst verwurzelt, so sind intensive Qualitäten im sinnlichen Erleben möglich. 


Zentrale Lernfelder der Sexualtherapie sind daher:

  • Dekonstruktion der inneren Bilder, Verzerrungen über Sexualität
  • Stärkung der Selbstwahrnehmung
  • Desensibilisierung von sexuellen Reaktionsmustern und -Automatismen
  • Erforschen und Bewusstwerdung der sexuellen Wünsche und Grenzen
  • Umgang mit Ängsten, Bedürfnissen und Scham
  • Entwicklung neuer sexueller Verhaltensformen
  • Entfaltung sexueller Autonomie und Erlangen von Selbstregulierung

 


Mögliche Themen für Frauen

Sexuelle Unlust/ mangelndes sexuelles Begehren

Missempfindungen, Gefühllosigkeit

Orgasmusprobleme

Vaginismus / Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

Sexualabwehr nach Missbrauchserfahrung

Verunsicherung, Scham oder sexuelle Verwirrung

Sexuelle Selbstbestimmung und emotionale Lebendigkeit

Mögliche Themen für Männer

Potenzstörung / Erektionsprobleme / Impotenz

Ejakulationsstörungen (vorzeitiger, ausbleibender oder verspäteter Samenerguss)

Lustlosigkeit/ mangelndes sexuelles Begehren

Versagensängste, Verunsicherung oder Scham

Sexsucht, Pornosucht, Sexuelles Zwangsverhalten, sexuelle Zwangsphantasien

emotional belastende Regungen, Gewaltphantasien, Gewalterfahrungen 



Ablauf der Sexualtherapie

Die Taktung und die Anzahl der Sitzungen ist von vielen Faktoren abhängig. Nach der ersten Sitzung bekommen Sie eine Einschätzung über die voraussichtliche Dauer, den Umfang und eine Empfehlung zum Rhythmus der Therapie.

 

Kosten:

Informationen zum Honorar für eine Sitzung finden Sie hier.