Sexualtherapie

Bei sexuellen Problemen, Ängsten und Zwängen

Sexualität ist nur ein Aspekt des freudvollen, sinnlichen und kreativen Ausdrucks unserer Lebensenergie und unseres Bedürfnisses, die Welt zu erfahren und zu berühren.


Nichts geht mehr?

Wieder zu früh?

Keine Lust?

Wo bleibt der Orgasmus?

Schmerzen beim Verkehr?

Ungewöhnliche Vorlieben?

Bin ich sexsüchtig?

Kann ich überhaupt treu sein?


Eine sexuelle Störung ist kein Versagen!

Potenzstörung, Ogasmusprobleme und Lustlosigkeit als Spiegel innerer Konflikte und Ängste


Sexuelle Funktionsstörungen und Probleme belasten oft tief und wirken in hohem Maße auf das Selbstwertgefühl ein, sowie auf die Identität als Frau bzw. Mann.

Was vielen nicht bewusst ist: In der gelebten Sexualität spiegeln sich tief liegende und unbewusste Motive, Vorstellungen und Konflikte wieder, d.h: Das sexuelle Verhalten ist Ausdruck der Gesamtpersönlichkeit des Menschen.

Anders herum betrachtet bedeutet dies: Eine sexuelle Störung ist kein Versagen, sondern Ausdruck einer vielschichtigen Dynamik. Ist man bereit diese anzuschauen, so können die daraus resultierenden Verhaltensmuster aufgelöst werden.

Genau darum geht es in der hier vorgestellten Sexualtherapie. Ziel ist, der Dynamik auf den Grund zu gehen, die den freien Libido-Fluss behindern. Dazu werden drei Ebenen betrachtet, die das sexuelle Erleben und Verhalten beeinflussen:

 

Kognitive Prägungen

Bewusstwerdung der Glaubens-sätze und inneren Einstellungen, die den freien Fluss der Sexualität stören oder behindern. Dazu gehören Verbote, Gebote, Ideologien und Überzeugungen, welche die Bewertung des sexuellen Erlebens und Handelns prägen.

Psychosexuelle Entwicklung

Erkennen früher Erfahrungen und Einflüsse, welche das Erleben von Sexualität maßgeblich beeinflusst haben. Ziel ist, dysfunktionale Verhaltensmuster wie sexuelle Zwänge, Ängste und Abhängigkeiten zu überwinden, um neue Verhaltensformen zu entwickeln.

Sexuelle Identität und Zugehörigkeit

Vertiefung der sexuellen Identität als Mann/als Frau. Die Verankerung im eigenen Geschlecht ist die wesentliche Basis für sexuelle Selbstsicherheit. Auch die Fähigkeit, Lust in hoher Intensität zu genießen, ist auf dieser Basis gegründet.


Befreiung von sexuellen Blockaden

Erweiterung des sinnlich-sexuellen Erlebens

In einem achtsamen Prozess begleite ich Sie durch die Geschichte Ihrer psychosexuellen Entwicklung hindurch zu neuen sinnlichen Erlebnismöglichkeiten. Die Intensivierung des Körperbewusstseins spielt dabei eine zentrale Rolle.

Frei gelebte Sexualität ist das Ergebnis eines guten Körperbewusstseins. Ist ein Mensch fest in seinem Körper-Selbst verwurzelt, so sind intensive Qualitäten im sinnlichen Erleben möglich. 


Zentrale Lernfelder der Sexualtherapie sind daher:

  • Dekonstruktion der inneren Bilder, Verzerrungen über Sexualität
  • Entwicklung und Stärkung der Selbstwahrnehmung
  • Desensibilisierung von sexuellen Reaktionsmustern und -Automatismen
  • Erforschen und Bewusstwerdung der sexuellen Wünsche und Grenzen
  • Umgang mit Ängsten, Bedürfnissen und Scham
  • Entwicklung neuer sexueller Stimuli und Verhaltensformen
  • Entfaltung sexueller Autonomie und Erlangen von Selbstregulierung

 


Mögliche Themen für Frauen

Sexuelle Unlust/ mangelndes sexuelles Begehren

Missempfindungen, Gefühllosigkeit

Orgasmusprobleme

Vaginismus (Scheidenkrampf)

Sexualabwehr nach Missbrauchserfahrung

Verunsicherung, Scham und sexuelle Verwirrung

Sexuelle Selbstbestimmung und emotionale Lebendigkeit

Mögliche Themen für Männer

Potenzstörung/ Erektionsprobleme/Impotenz

Ejakulationsstörungen (vorzeitiger, ausbleibender oder verspäteter Samenerguss)

Lustlosigkeit/ mangelndes sexuelles Begehren

Versagensängste, Verunsicherung oder Scham

Sexsucht, Pornosucht, Sexuelles Zwangsverhalten, sexuelle Zwangsphantasien

emotional belastende Regungen, Gewaltphantasien, Gewalterfahrungen,



Ablauf der Sexualtherapie

Die Taktung und die Anzahl der Sitzungen ist von vielen Faktoren abhängig. Nach der ersten Sitzung bekommen Sie eine Einschätzung über die voraussichtliche Dauer, den Umfang und eine Empfehlung zum Rhythmus der Therapie.

 

Kosten:

Informationen zum Honorar für eine Sitzung finden Sie hier.